Leider kam kurz nach dem Bewerb
in Diex die Nachricht, dass unsere #1 Alex
Praprotnig für mindestens ein halbes Jahr in den
Kosovo geht. Es dauerte aber nicht lange und Daniel Karnaus kam
auf uns zu und etablierte sich als Talent und wurde begeistert in
unsere Truppe aufgenommen. Also begannen wir jeden Freitag um 18:00
Uhr unsere traditionellen und bereits schon berühmten Trainings
mit anschließendem Besuch des Annakirchtages, welche wir bis
heute fortführen. Aber auch unsere Kondition blieb während
der kalten Wintertage nicht zu kurz, denn wir gingen auch jeden
Sonntag laufen.
Am 31. Dezember 2005 veranstaltete unsere Gruppe eine Blaulichtparty
im Rüsthaus in Griffen. Aufgrund des sehr guten Besuchs werden
wir sie mit ziemlicher Sicherheit auch 2006 veranstalten.
Aufgrund des lang anhaltenden Winter freuten wir uns umso mehr auf
das erste Training im freien, denn wir trainierten über den
Winter nur in unserer Fahrzeughalle.
Als es dann soweit war und wir unsere ersten Zeiten im neuen Jahr
„schmissen“, wussten wir, dass unser Ziel, unter 60
zu sein nicht mehr fern war.
Da unser Daniel noch keinerlei Bewerbserfahrung besaß, beschlossen
wir bei den Bezirksleistungsbewerben in Wolfsberg
als Generalprobe teilzunehmen.
Also fuhren wir am 13. Mai ins benachbarte Lavanttal und kamen mit
einer Treffzeit von 60,00 Sekunden unserem Ziel noch ein Stück
näher.
Nach weiteren intensiven Trainings traten wir am 11. Juni bei den
Bezirksmeisterschaften in
Pustritz in Silber A an und schafften mit etwas Losglück
mit einer Treffzeit von 98 Sekunden den Vizebezirksmeister und mit
dem siebten Platz in der Landeswertung die erstmalige Teilnahme
der Feuerwehr Griffen zu den Landesmeisterschaften
in Kalvarienberg(Klgft). Als wir dies erfuhren,
waren wir vom Trainingsplatz in Griffen gar nicht mehr wegzubringen.
Schließlich wollten wir ja vor den restlichen Kärntner
Feuerwehren eine gute Leistung erbringen.
Sehnsüchtig erwartet kam endlich der 25. Juni und wir reisten
mit unserem KLF nach Kanarienvogelberg, wo die Landesmeisterschaft
2006 stattfand. Allerdings schafften wir mit einer Treffzeit von
102,32 Sekunden und 30 unglücklichen Fehlern „nur“
den zwölften Platz.